Ronja

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Milomilo

Trotz aller Zuneigung, die ihm bei uns alle entgegen bringen, ist er immer noch ziemlich ängstlich. Alles Neue verursacht erst mal Panik, und wenn es nur ein Rucksack ist, der im Flur steht.Da kann er dann auf gar keinen Fall vorbeigehen.
Am Anfang war staubsaugen wirklich ein Drama, wobei ich glaube, es ist weniger das Geräusch, als das "Ding", das da durch die Gegend fährt, das ist ihm einfach nicht geheuer. Ich schicke beide Hunde in den Garten, wenn ich staubsaugen möchte. Inzwischenbeobachtet mich Milo allerdings schon durch die Glastür und er muss auch nicht mehr bellen. Allerdings ist das für Charly gar nicht so toll, der liebt den Staubsauger nämlich und lässt sich mit Leidenschaft absaugen (beim Fellwechsel ganz praktisch:-)) Gar nicht leiden kann Milo den Rasenmäher, der wird ausgiebig angekläfft.
Aus sicherer Entfernung versteht sich .milo
Auf Pfeifen kommt er zuverlässig, "hier" geht auch gut, ebenso wie "sitz". Allerdings nur in entspannter Situation. Sobald er irgendwie unter Stress gerät, funktioniert kein Befehl mehr, da ist sogar das Leckerchen uninteressant.
Es hat ungefähr vier Wochen gedauert, bis er sich überwunden hatte, seine beagle'sche GefräŸigkeit auszuleben, ab da war vieles leichter.
Er ist ziemlich gelehrig, und richtet sich bei jeder Gelegenheit auf die Hinterbeine auf, das haben wir gleich ausgenutzt und ihm "tanz"beigebracht.
SchlieŸlich muss "Hund" sich seine Leckerchen verdienen ;-))) jedenfalls die meisten:-))
Spielen im Garten ist toll! Leider geht das auch nur im Garten, von der Leine lassen können wir ihn noch nicht. Er geht gerne Gassi, andere Hunde sind total spannend, und manchmal wird Milo sogar noch von anderen Herrchen (da ist es dann seltsamerweise kein Problem, dass Herrchen ein Mann ist) oder Frauchen gekrault. Da lässt es sich gut leben.Milo
Zu Hause benimmt er sich ganz anständig. AuŸer ein paar angeknabberter Grünpflanzen haben wir noch keinen "Schwund" zu beklagen.
Ab und zu wird zwar mal ein Stückchen Holz aus dem Korb vor dem Kachelofen geklaut (das tut auch Charly gerne), aber das macht nichts, dann bleiben wenigstens meine Möbel verschont.;-) Am Anfang hatte er sich die hinterste Ecke des Wohnzimmers seinen Platz ausgesucht. Von dort hatte er sowohl das Wohnzimmer, als auch den Flur im Blick, und natürlich immer einen Fluchtweg. Mittlerweile haben wir sein Kissen auf eine etwas zentralere Stelle rücken können, und da scheint er sich jetzt wohl zu fühlen.
Es gibt zusätzlich ein Gemeinschaftskissen auf dem Charly und Milo oft zusammen liegen, ansonsten wechseln beide öfter mal die Kissen. Gibt also keinen Streit um meins und deins. Ist ein Kissen belegt, nimmt man halt das Nächste.milo
Milo ist wirklich ein Schatz, eigentlich erstaunlich, dass er in den 4 1/2 Jahren keine Macken entwickelt hat.Er war von Anfang an eine richtige Schmusebacke, inzwischen fordert er seine Streicheleinheiten sogar ein.
Männern ist immer noch nicht so ganz zu trauen, vor allem wenn die sich aktiv auf ihn zubewegen. Wenn "Mann" allerdings entspannt auf dem Sofa sitzt, ist Milo sofort zur Stelle um sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Und vielleicht noch ein paar Erdnüsse(ungesalzen, versteht sich) abzugreifen, die findet er nämlich lecker.
Ich glaube, dass er eigentlich ein ganz frecher kleiner Kerl ist. Manchmal zeigt er das auch, aber meistens ist die Angst dann doch wieder gröŸer als der Mut. Ganz lustig finden wir, dass Milo versucht, Vorräte in seinem Kissen zu bunkern. Es funktioniert aber nicht, weil Charly auf jeden Fall alles Essbare aufstöbert und frisst. Neulich hat Charly einige Bonbons vom Tisch geholt und Milo hat sich wohl seinen Anteil stibizt. Ich war zwar nicht dabei, - sowas passiert natürlich nur, wenn man nicht da ist, - aber die Spurenlage lieŸ keinen anderen Schluss zu.
Milo hat einen Knochen im Garten vergraben, (das ist für uns nun völlig neu, da Charly nie auf die Idee käme, irgendetwas FreŸbares zu bunkern. Alles wird auf jeden Fall sofort vernichtet) und die Stelle sogar bewacht, um den Knochen am nächsten Tag auszugraben und zu fressen. Er geht auch immer mal wieder an dieser Stelle stöbern, ob sich da nicht vielleicht auf wundersame Weise ein Knochen materialisiert hat.
Ausgebüchst ist er uns auch schon ein mal, das hat uns ziemlich Kopfzerbrechen gemacht, da wir dachten, wir haben den Garten ausbruchssicher gemacht. Passiert ist glücklicherweise nichts. Auf der Grundstücksseite, auf der er ausgebrochen ist, befindet sich ein unbebautes Grundstück. Nur Bäume und Sträucher. Wir haben's ziemlich schnell gemerkt. Auf Pfeifen kommt er ja glücklicherweise. Er war dann auch ganz begeistert, als ihm die Tür geöffnet wurde. SchlieŸlich ist er ja dem Pfeifen gefolgt.
Letztlich haben wir herausgefunden, dass er wohl einen Weidenkegel (eigentlich zur Deko gedacht) als Steighilfe benutzt hat. Findiges Kerlchen!! Jedenfalls ist nichts mehr passiert, seit wir den Kegel umgestellt haben.
Viele GrüŸe Milo